weba im Interview mit Form+Werkzeug

(c) Hanser/Schröder

21.12.2017

EiP 2017: Interview mit dem Weba Werkzeugbau

Weiterentwicklung von Warmumformwerkzeugen

Unser Gesprächspartner Hannes Feuerhuber ist Geschäftsführer der Weba Werkzeugbau Betriebs GmbH. Sein Unternehmen gehört zu den EiP-Finalisten 2017.

Quelle: Form+Werkzeug

Herzlichen Glückwünsch: Sie gehören zu den Finalisten des Wettbewerbs Werkzeugbau des Jahres! Wo haben Sie die Urkunde aufgehängt?

Die Urkunde hängt gut sichtbar in unserem Empfangsbereich.

Die Jury hat beeindruckt, wie Sie die Weiterentwicklung von Warmumformwerkzeugen mitgestaltet haben – können Sie uns Ihr Engagement in dieser Hinsicht kurz beschreiben?

Die Vorteile der Warmumformung im Vergleich zur Kaltumformung sind eindeutig. Durch die signifikante Reduktion des Bauteilgewichts werden mit der Warmumformung die Leichtbauanforderungen der Automobilindustrie bestens erfüllt. Dazu bietet die Technologie neue Möglichkeiten im Bauteildesign bei hervorragender Umformbarkeit und niedrigen Umformwiderstand. Aus diesem Grund haben wir die Entwicklung der Technologie in unserem Unternehmen vorangetrieben und können insbesondere im Bereich Tailor Tempering und TRB/TWB (Tailor Welded Blank / Tailor Rolled Blank) bedeutende Erfolge vorweisen.

Neben der Reduktion von Zykluszeiten konnten Sie auch die Energieeffizienz verbessern. Wie entstehen solche Verbesserungen? Auf konkreten Kundenwunsch? Ab wann sind Sie im Produktentwicklungsprozess mit involviert?

Das Ziel unserer Entwicklungsabteilung ist es die Werkzeuge optimal auf die Prozessanforderungen unserer Kunden abzustimmen. Einige Entwicklungen ergeben sich aus den Vorbesprechungen mit Kunden, andere wiederum aus eigenem Antrieb, bedingt durch die Motivation neue Methoden und Konzepte zu erproben.

Die Jury lobt Ihr Job Enrichment – was verbirgt sich hinter diesem Begriff?

Die hohe Technologiespezialisierung sowie das stetige Wachstum und die rasante Internationalisierung unseres Unternehmens führen zu steigenden Qualifikationsanforderungen. Daher setzen wir auf eine umfassende Ausbildung und konsequente Weiterentwicklung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und haben an unseren beiden europäischen Standorten Ausbildungszentren errichtet. In maßgeschneiderten Ausbildungsprogrammen bilden wir hier standortübergreifend sowohl im Bereich der Produktion als auch im Engineering unsere Nachwuchsexperten aus.