weba erwirbt Beteiligung an Gatzsch

30.09.2021

„Synergien nutzen und die Entwicklung zum Full-Service-Provider forcieren“ heißt das Motto

Seit über 40 Jahren stellt weba nicht nur höchste Ansprüche an seine Produkte und Dienstleistungen, vielmehr setzt der Werkzeugbauexperte aus Dietach, Österreich, die entsprechenden Schritte, um den Markt erfolgreich mitgestalten zu können. Für den weltweiten Automobilsektor entwickelt und fertigt weba anspruchsvolle Werkzeuge für die Umformung von Blechen zu höchst- und ultrahöchstfesten Strukturteilen aus Stahl, Aluminium oder Carbonfaser für den Chassis-Leichtbau.

Hinsichtlich einer hohen Kundenzufriedenheit verfolgt das Unternehmen ehrgeizige Ziele. In diesem Zusammenhang werden kontinuierlich die bestehenden Technologien weiterentwickelt und visionäre Ansätze erforscht. Die Fertigungsmethoden werden stets weiter optimiert und die Prozesse digitalisiert. Auch das Produktportfolio wird konsequent erweitert: von der Bauteilentwicklung über die Werkzeugkonzeption und -herstellung bis hin zur einer fundierten digitalen Validierung und Optimierung des Serienprozesses steht weba seinen Kunden weltweit zur Seite. Die Herstellung von Lehren und Vorrichtungen, der mobile Werkzeugbauservice sowie die Übernahme von Vor- und Serienbauteilproduktionen komplettieren das Angebot von weba.

Durch die Beteiligung an der Gatzsch Schweißtechnik GmbH hat weba einen wichtigen Synergiepartner dazugewonnen und führt somit die Orientierung zum Komplettanbieter der Automobilzulieferer fort. Die Gatzsch Schweißtechnik GmbH mit Sitz in Attendorn wurde 1979 gegründet und stellt innovative teil- und vollautomatisierte Fügeanlagen für die Automobilzulieferbranche her. Die Kernkompetenz sind Maschinen und Anlagen zum Widerstandpreßschweißen von kalt- und warmgeformten PKW-Karosseriebaustrukturteilen. Als Alleinstellungsmerkmal spielt hierbei das modulare Widerstandschweißanlagenkonzept „G-Prime“ mit perfekten Schweißeigenschaften eine besondere Rolle.

Mit Gatzsch an der Seite bietet weba nun auch die nachgeschalteten Fügetechniken an und kann dadurch seinen internationalen Kunden bis hin zu kompletten Schweißgruppen maßgeschneiderte Lösungen bieten. Gatzsch erwartet von der Beteiligung zusätzliches Wachstumspotenzial und setzt sein laufendes Geschäftsmodell unverändert fort. Die Geschäftsführung der Gatzsch Schweißtechnik GmbH teilt sich Martin Gatzsch zukünftig mit Hannes Feuerhuber.

 

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